WP3 - Curriculum

 

 

Work Package 3 – Konzept- und Curriculumsentwicklung für die Alpen-Adria-Klasse in der Sekundarstufe 1 und 2

 

Heimo Senger, Virginia Pianca, V 1.0, 17.7.2013

Einleitung

 

Das Workpackage 3 „Konzept- und Curriculumentwicklung“ hatte das Ziel, ein Ausbildungskonzepts für die Einrichtung einer Alpen-Adria Klasse mit Partnerschulen sowie weiteren relevanten Organisationen aus Österreich, Italien und Slowenien zu erarbeiten. Neben diesem allgemeinen Rahmenkonzept stand die Erarbeitung von konkreten Curricula für mindestens 2 Schulstufen der Alpe-Adria Klasse aufbauend auf dem Ausbildungskonzept unter Berücksichtigung der Schnittstelle zur Volksschule im Fokus. Eng verbunden mit dieser Konzeptionsarbeit waren die Arbeiten und Ergebnisse der Pilotprojekte des WP4. Die dort gesammelten Erfahrungen lieferten wertvolle Informationen für die Konzeptionsarbeit. Neben der wichtigen Kooperation mit den Pilotprojekten wurde auch intensiv mit der Workpackage 2 – der Lehrkräftefortbildung – kooperiert. Die sehr Unterrichts- und schulentwicklungsrelevanten Arbeitspakete 2, 3 und 4 pflegten daher eine sehr enge Kooperation.

 

Die Kooperation von WP3 war auch zum Schwesternprojekt COESI1 – einem Comenius Regio-Projekt zwischen Italien und Slowenien - im Rahmen der dortigen Möglichkeiten gegeben. COESI wurde zu ESCO zur Abdeckung des ursprünglich nicht genehmigten INTERREG IV-Antrags zwischen Italien und Slowenien als zweijähriges Projekt geplant. So wurde neben der Konzeption und Umsetzung von Unterrichtspilotprojekten in den Bereichen Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften und Technik, Sprachen, Geisteswissenschaften und Sport sowie Kunst vor allem auch bei der Erarbeitung des Ausbildungskonzepts für die Alpen-Adria-Klasse mitgearbeitet.

 

Ziel der Arbeit der Lehrkräfte war einerseits die gemeinsame Erarbeitung und Erprobung von exemplarischen, innovativen Unterrichtseinheiten auf Basis von CLIL - Content Language Integrated Learning - in den zuvor erwähnten Fachbereichen. Besondere Berücksichtigung fand dabei das selbstständige, kompetenzorientierte Lehren und Lernen. Dies alles setzte einerseits die Analyse der Unterrichtsinhalte in den 3 Ländern auf den jeweiligen Altersstufen voraus und andererseits war es dazu auch erforderlich, ein passendes Kompetenzmodell für trilateralen Unterricht zu entwickeln, das neben der fachlichen auch die sprachliche Dimension in den jeweiligen Nachbarsprachen berücksichtigt.

Die so gewonnen Erfahrungen und Erkenntnisse mündeten schließlich in der Erarbeitung und Entwicklung eines trilateralen Curricularrahmens mit entsprechendem Ausbildungsmodell, welche in diesem Kapitel näher beschrieben werden. Sie bilden dann in weiterer Folge die Basis für die Einrichtung einer gemeinsamen grenzüberschreitenden Alpen-Adria-Klasse ab dem Schuljahr 2013/14.

 

 

 

 

Modell/Curriculum „Alpen-Adria-Klasse“ Sekundarstufenbildung (Erkenntnisteil)

Die Vision

Im Schuljahr 2012/13 endete mit der Vollendung der 4. Schulstufe für den ersten Ausbildungsjahrgang die trilaterale Grundschulausbildung im Projekt „Drei Hände/Tri Roke / Tre mani“ in Österreich. Somit ergab sich die Notwendigkeit der Konzeption eines weiterführenden Ausbildungsmodells für die Fortführung der trilateralen Bildungsangebote in der Sekundarstufe.

 

Ein Hauptziel des Sekundarstufenprojekts ESCO stellte daher die gemeinsame Erarbeitung eines trilateralen Schulentwicklungskonzepts für einen „Alpen-Adria“-Klassenzweig in der Sekundarstufe zwischen Österreich, Italien und Slowenien ab dem Schuljahr 2013/14 dar.

Dieses Curriculum sollte folgende Fachbereiche umfassen: Sprachen, Naturwissenschaften, Informatik und Mathematik, Humanwissenschaften und Sport, Kunst

 

Damit sollte ein wichtiger Beitrag zur gemeinsamen Vision am Dreiländereck zwischen Österreich, Italien und Slowenien „Dreisprachig (mit Englisch) vom Kindergarten bis zur Matura“ geleistet werden.

 

Die Situation stellt sich im Detail folgendermaßen dar:

 

Im Kindergarten und Grundschule gibt es bereits seit 2004/05 die Initiative „Drei Hände/Tri Roke / Tre mani“. An den Partnerschulen von „Drei Hände/Tre mani/Tri Roke“ – der Volksschule Nötsch im Gailtal (AUT), OSJVKG (SLO) sowie dem IOC Ingeborg Bachmann (ITA) wird seit dem Schuljahr 2009/10 aufsteigend mit je einer Klasse ein trilaterales Unterrichtsprojekt mit dem Fokus auf dem Erlernen der Nachbarsprachen und dem Erwerb von Kulturraumkompetenz am Dreiländereck AUT-ITA-SLO durchgeführt. Aktuell kommt jede Woche für 2 Stunden eine Lehrkraft aus dem jeweiligen Nachbarland in jede der 3 Schulen und führt dort CLIL-Unterricht durch.

Mit dem Schuljahr 2012/13 schlossen die ersten österreichischen SchülerInnen aus diesem Projekt die Volksschule ab und wechselten in die APS bzw. AHS. In Italien erfolgt dieser Schritt ein Jahr später, in Slowenien aufgrund einer Gesamtschule erst nach der 9. Schulstufe.

 

In der Sekundarstufe gibt es auch auf Projektebene zwischen den in ESCO beteiligten Schulen schon seit langem grenzüberschreitende Kooperationen. Das BG/BRG Villach St. Martin hat eine lange Tradition im Bereich der Alpen-Adria Arbeit, etwa durch Mitwirkung am Alpen-Adria-Wettbewerb. Gemeinsam mit dem IOC Ingebrog Bachman in Tarvisio, dem Gimnazija Jesenice und dem Educandato Uccellis aus Udine wurden weiters viele Projekte realisiert: „dreitretri-event calendar“, „Man wird doch wohl noch träumen dürfen“,...,CREARE,

 

dreitretri Bildungsnetzwerk (333edunet):

Im Rahmen des im Herbst zwischen AUT-ITA-SLO 2011 auf Initiativen von ESCO (siehe dazu Kapitel WP5) gegründeten „dreitretri-Bildungsnetzwerks“ verfolgt man verstärkt auf der Ebene der Politik, Wissenschaft und Schulpraxis die grenzüberschreitende Bildungskooperation mit dem Ziel der Etablierung einer nachhaltigen gemeinsamen Ausbildung im Rahmen der Vision „Dreisprachig vom Kindergarten bis zur Matura“ (Deutsch, Italienisch und Slowenisch + Englisch).

Aufgrund dieser Initiativen gab und gibt es daher einerseits seitens der Eltern, aber auch durch die Bildungsnetzwerkumwelten den Wunsch und die Nachfrage, das Angebot von der Volksschule auch in der Sekundarstufe weiterzuführen.

 

Diese Ausgangssituation hat das Workpackage 3 aufgegriffen und die Vision „Dreisprachig vom Kindergarten bis zur Matura“ für die Sekundarstufenausbildung in einem eigenen Visionspapier detailliert (siehe dazu Anhang). Demnach soll die Mehrsprachigkeit durch grenzüberschreitende Kooperation in Form einer trilateralen Alpen-Adria-Klasse bis zur Matura sukzessive ausgebaut und etabliert werden. Innovativer Unterricht, interkulturelle Bildung und der Abschluss in Form einer internationalen Reifeprüfung mit profunden Sprachkenntnissen in den Nachbarsprachen sowie Englisch auf Ebene B2 des europäischen Sprachenreferenzmodells sind deklariertes Ziel dieser Vision.

 

 

Der Rahmen

 

Die Schulsysteme in Österreich-Italien und Slowenien

Eine Gegenüberstellung der Schulsysteme von Österreich, Italien und Slowenien zeigt sehr große Unterschiede. Dies manifestiert sich schon beim Beginn der Schulpflicht. So hat Slowenien von Beginn der Schulpflicht weg eine 9-stufige Gesamtschule – die Osnovna Šola. Italien beginnt mit einer 5-stufigen Grundschule, der Scuola primaria, die nach der 5. Schulstufe in einer dreijährigen Mittelschule – der Scuola Secondaria di primo grado – fortgesetzt wird. Österreich hingegen hat eine 4-stufige Volksschule und eine daran anschließende 4-stufige Sekundarstufe 1 in Form dreier Schultypen – der Hauptschule, der Neuen Mittelschule oder der Unterstufe des Gymnasiums.

 

Grafik: Bildungssystem von AUT-ITA-SLO im überblicksmäßigen Vergleich

 

Die Sekundarstufe 2 beginnt in Slowenien erst ab der 10. Schulstufe während in Italien und Österreich diese bereits ab der 9. Schulstufe startet. Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist die Länge der Sekundarstufenausbildung im allgemeinbildenden Bereich. Diese endet in Österreich bereits mit der 12. Schulstufe, während in Italien und Slowenien diese erst mit Vollendung der 13. Schulstufe abgeschlossen wird.

 

Dadurch ergeben sich vor allem an den für eine trilaterale Bildungsplanung wichtigen Schnittstellen zwischen Grundschule und Sekundarstufe 1 bzw. zwischen Sekundarstufe 1 und Sekundarstufe 2 aber auch am Ende der Sekundarstufenbildung besonders herausfordernde Rahmenbedingungen für die Konzeption gemeinsamer Bildungszusammenarbeit.

 

 

Stufenmodell:

Ein weiterer wesentlicher Punkt bei den Rahmenbedingungen stellt die in allen Systemen gegebene Notwendigkeit der Andockung eines Alpen-Adria-Klassenmodells am jeweiligen Status quo der nationalen Ausbildungen dar.

Dem gegenüber steht die Forderung der Wissenschaft, bei der Etablierung von Bildungskonzepten zur Verankerung von Mehrsprachigkeit einen möglichst hohen Ausbildungsanteil in den Nichtmuttersprachen zu haben. Im Hinblick auf einen trilateralen Fachunterricht geht etwa Gombos (xy Vertrag Absichtserklärung) von einem Verhältnis von 40% (Muttersprache) zu 30% (erste Nachbarsprache) zu 30% (zweite Nachbarsprache) zur Erreichung der visionären Zielsetzungen im Hinblick auf die angestrebten Sprachniveaus aus. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse einer intensiven mehrsprachigen Bildung im Vergleich zur Einsprachigkeit sind unter anderem durch die Hirnforschung hinlänglich belegt.

 

Es muss daher versucht werden diese beiden Positionen in einen Kompromiss zu bringen um das ideal Anzustrebende mit dem praktisch Machbaren zu verbinden. Eine Möglichkeit dazu ist die Etablierung eines Stufenmodells, das in der Stufe 1 am Status quo andockt, sich aber im Laufe der Zeit dann bei positiver Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen ausbauen lässt.

 

Das Ausbildungsmodell für die Alpen-Adria-Klasse wurde daher als Stufenmodell konzipiert und dockt am schulischen Status quo des Entwicklungsstandes der Bildungssysteme in Österreich, Italien und Slowenien an. Ziel ist der stufenweise Ausbau der mehrsprachigen Bildung.

 

Das Modell sieht einen Ausbildungsdurchgang pro Stufe in der Dauer von 4 Jahren in der Sekundarstufe 1 (Schulstufe 5.-8.) vor. Dann wird basierend auf den Evaluationsergebnissen sowie möglichen weiterentwickelten Rahmenbedingungen eine Intensivierung für die nächste Stufe geprüft und nach Möglichkeit mit dem nächsten Ausbildungszyklus geplant und umgesetzt. Ein Vollausbau im oben dargestellten Sinn wäre schließlich in der 4. Stufe erreicht.

 

 

Inhaltlicher Rahmen - Kompetenzen

Im Hinblick auf inhaltliche Rahmenbedingungen und den auf bestimmten Alternsniveaus angestrebten Kompetenzen ergibt sich bei der Analyse der Bildungssysteme ein durchaus ebenfalls differenziertes Bild. Die größte homogene Sichtweise in Bezug auf Kompetenzen und Inhalte auf weisen die Sprachen auf. Dies wurde in einem langjährigen europäischen Prozess erarbeitet und bildet sich im Modell des Europäischen Sprachreferenzrahmens ab.

 

Insgesamt ergibt sich für gemeinsame Bildungsplanung die Notwendigkeit einer detaillierten Analyse von Fall zu Fall in Bezug auf Inhalte, Kompetenzen aber auch Unterrichtsdisziplinen. Selbst diese sind nicht durchgehend homogen, wenngleich die wichtigsten Fächer und Fachbereiche sich in allen drei Ländern wiederfinden. Allerdings gibt es auch Fächer, die sehr länderspezifisch sind. Erfahrungen aus den Pilotprojekten wie etwa dem Kunstprojekt haben gezeigt, dass gerade diese Unterschiedlichkeit einen großen Mehrwert in der Kooperation ausmachen kann.

 

Das Projektteam hat sich daher bereits in der Planungsphase als kleinsten gemeinsamen Nenner für die Clusterung zu 4 großen inhaltlichen Fachbereichen, nämlich

  • Sprachen,

  • Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften und Technik,

  • Geisteswissenschaften und Sport sowie

  • Kunst

entschieden.

 

 

Infrastruktureller Rahmen

Ein wichtiger und nicht zu unterschätzender Rahmenaspekt ergibt sich durch das vorhandene interkulturelle und mehrsprachige Know How der Akteure, insbesondere der Lehrkräfte. So gibt es aktuell nur wenige Fachlehrkräfte, die zumindest eine Nachbarsprache auf einem in der für eine vertiefende grenzüberschreitende Unterrichtskooperation erforderlichen Niveau beherrschen. Trilinguale Personen gibt es so gut wie gar nicht.

Somit ergibt sich die Notwendigkeit hier besondere Entwicklungsimpulse zu setzen. Die Konzeption eines Alpen-Adria-Masterlehrgangs wurde im Rahmen der Netzwerkarbeit bereits initiiert. (siehe Kapitel 6)

 

 

Unterrichtsparadigmen und didaktische Prinzipien

 

Für die Modellentwicklung des Unterrichts- und Schulentwicklungskonzepts für eine Alpen-Adria-Klasse ist neben der Berücksichtigung der im Vorkapitel beschriebenen systemischen Rahmenbedingungen vor allem auch die Verankerung von wissenschaftlich gesicherten, innovativen Unterrichtsparadigmen und didaktischen Prinzipien für mehrsprachige, interkulturelle Bildung von großer Wichtigkeit. So war den im Projekt beteiligten Lehrkräften - unterstützt und bekräftigt von der wissenschaftlichen Beratung und Begleitung sowie den Erfahrungen aus den Pilotprojekten - klar, dass grenzüberschreitende Bildungskooperationen neue innovative Unterrichts- und Schulentwicklungsansätze brauchen. Folgende – vom Team erarbeitete - Punkte müssen demnach in den trilateralen Bildungskonzepten auf jeden Fall berücksichtigt werden:

 

  1. Innovativer Unterricht durch innere Differenzierung, Kompetenzorientierung sowie adäquate Prüfungskultur

  2. Innovative Verzahnung von Fach- und Sprachbildung

  3. Erleben von echter Trilateralität/Interkulturalität

 

Ad 1 Innovativer Unterricht)

Zu gutem, innovativem Unterricht gibt es vielfältige wissenschaftliche Erkenntnisse, die in einschlägiger Literatur - etwa Hilbert Meyer „Was ist guter Unterricht?“. Berlin, 8. Auflage 2011, Cornelsen Verlag – nachzulesen sind. Es herrscht breiter Konsens, dass einerseits der Lernprozess bei den SchülerInnen dann umso effektiver ist, wenn sie sich selbst möglichst aktiv in diesen einbringen und andererseits dabei entsprechend ihrer ganz individuellen Ausgangslage durch den Unterricht unterstützt werden.

 

Dies macht aber eine Veränderung des bisher oft weitverbreiteten klassischen Unterrichts mit dem Fokus auf LehrerInnenvortrag oder Fragend-Entwicklendem-Unterricht notwendig. Diese Weiterentwicklung bedingt vor allem einen Rollenwandel bei den Lehrkräften, weg vom klassischen Vortragenden hin zum Coach der individuellen Lernprozesse der SchülerInnen. Für gutes Lerncoaching gibt es auch kein absolut gültiges Rezept, jedoch eine breit gefächerte „Gute Praxis“ um entsprechend professionelles Handeln der Lehrkräfte für guten Unterricht zu ermöglichen. Auf jeden Fall muss dieses Lerncoaching auf die sehr unterschiedlichen Ausgangsniveaus der Lernenden Rücksicht nehmen und differenziert gestaltet werden.

 

Neben den in der Literatur vielfach erwähnten Merkmalen für guten Unterricht (vgl. auch IMST-Newsletter, Sonderausgabe „Guter Unterricht“, Ausgabe 12, 2005; https://www.imst.ac.at/imst-wiki/images/6/69/IMST_newsletter12.pdf ) spielt vor allem bei der Gestaltung eines innovativen Unterrichts auch eine intensive Kooperation zwischen den Lehrkräften für Erfahrungsaustausch, gemeinsame Planung und Feedback einerseits aber auch die Vernetzung der Schulpraxis mit der Wissenschaft andererseits eine ganz wesentliche Rolle. Diese Vernetzungen stärken die Generierung von „Good practice“ und ermöglichen zudem einen Know-How Transfer.

 

Innovativer Unterricht zielt in diesem Zusammenhang auf zu erwerbende Kompetenzen und nicht mehr ausschließlich auf zu vermittelnde Inhalte ab. Nach Weinert (2001) sind Kompetenzen die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen sowie die damit verbundenen motivationalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösung in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können.

 

Demnach werden beim kompetenzorientierten Lernen lehrplanmäßige Inhalte mit zu setzenden Handlungen auf unterschiedlichen Niveaus verknüpft. Ziel ist das erfolgreiche Agieren in Problemlösesituationen unterschiedlicher Provenienz. Das folgende Modell visualisiert die Zusammenhänge zwischen Vorgaben, den durch Unterricht zu vermittelnden Kompetenzen und den kompetenzorientierten Lernprozessen

 

Die erwähnten Bildungsstandards legen dabei verbindlich fest, welche Kompetenzen Schüler/innen in einem bestimmten Fach zu einem bestimmten Zeitpunkt erworben haben sollen und ermöglichen eine Orientierung zur Verortung der Lernarbeit.

 

Kompetenzorientierter Unterricht nimmt in Sinne eines qualitätsvollen Lerncoachings nun eine Art prozessbasierte Unterstützerrolle im Sinne eines Coachingkonzepts mit zu setzenden Coachingmaßnahmen für die eigentlichen kompetenzbasierten Lernprozesse der SchülerInnen zum Erreichen der in den Lehrplänen und Bildungsstandards formulierten Lernvorgaben ein.

 

 

Ad 2 Innovative Verzahnung von Fach- und Sprachbildung)

Sprachenlernen gelingt dann besonders gut, wenn es sich mit Inhalten gut verbinden lässt. Ein wichtiges und von der Wissenschaft aktuell sehr anerkanntes Instrument zur Vermittlung von Fremdsprachen ist die CLIL-Methode - Content and Language Integrated Learning. Diese Methode integriert das Sprachlernen auf Basis sprachlicher Immersion in inhaltsbasierten Fachunterricht. Es werden also mit der CLIL-Methode Fachinhalte in einer Erst- oder Zweitsprache bzw. eben den Nachbarsprachen vermittelt. Damit findet also gleichzeitig sowohl Fach- als auch Sprachlernen statt.

 

Die geografische Nähe der Schulstandorte am Dreiländereck zwischen Österreich, Italien und Slowenien bietet geradezu ideale Voraussetzungen für einen Fach-Sprachunterricht auf Basis von CLIL, zumal jede Schule in einem Land mit Ihrer Unterrichtssprache einen optimalen CLIL-Unterricht für die jeweils benachbarten Schulstandorte anbieten kann.

 

Für eine Alpen-Adria-Klasse hat das die Notwendigkeit zur Folge, mehrsprachigen Fachunterricht in den jeweils 2 Nachbarsprachen mit CLIL im Rahmen der Unterrichts- und Schulentwicklungskonzeption zu etablieren.

 

Für die Konzeption eines kompetenzbasierten Fachsprachunterrichts bedurfte es dazu in einem ersten Schritt der Klärung der Handhabung der Schnittstelle zwischen den Fachkompetenzen und den Sprachkompetenzen. Dazu wurde im Lehrkräfteteam vereinbart, den Rahmen des europäischen Sprachenreferenzmodells auch auf die Fächer anzuwenden. Somit ergibt sich ein einheitliches kongruentes Schichtenmodell für das Fachsprachlernen in der Alpen-Adria-Klasse. In diesem werden zu den angestrebten unterschiedlichen fachlichen Kompetenzniveaus auch analog die entsprechenden das Fach betreffenden sprachlichen Kompetenzniveaus angegeben und mit dem europäischen Sprachenreferenzrahmen in Bezug gesetzt. Damit wird eine Verortung der jeweiligen Kompetenzen sehr gut möglich und sichtbar.

 

 

Abbildung: dreitretri-CLIL-Kompetenzmodell

 

Die Integration des CLIL-Unterrichts erfolgt im Rahmen des nachfolgend beschriebenen Alpen-Adria-Klassenmodells. Die jeweilige Planungsarbeit erfolgt dort individuell in den LehrerInnenteams bei der Vorbereitung des Fachsprachunterrichts mit CLIL.

 

Ad 3 Erleben von echter Trilateralität/Interkulturalität)

Wichtiges Prinzip für die Modellierung einer Alpen-Adria-Klasse ist die Ermöglichung echter Trilateralität bzw. Interkulturalität mit und in den jeweiligen Nachbarkulturen. Darunter wird das aktive Kooperieren und Lernen von und mit KollegInnen aus den Nachbarländern sowie das aktive Erleben der Nachbarkulturen im alltäglichen Leben und der schulischen sowie beruflichen Bildung verstanden.

Für das Projektteam ist in diesem Zusammenhang die Formierung von homogenen, über einen mehrjährigen Zeitraum zusammenarbeitenden Arbeitsteams auf SchülerInnen- wie auch Lehrkräfteebene sowie weiterer wichtiger Umwelten - wie etwa der Bildungsbehörden und der Wissenschaft - wichtig und muss bei weiteren Planungsüberlegungen auf jeden Fall berücksichtigt werden.

 

Das Modell „Alpen-Adria Klasse“

 

Allgemeines

Hauptziel des Arbeitspakets 3 „Konzept- und Curriculumsentwicklung“ war die Erarbeitung eines Ausbildungskonzepts für die künftige Implementierung einer Alpen-Adria-Klasse in der Sekundarstufe 1 und 2, also nach dem Kindergarten und der Grundschule unter Berücksichtigung oben angesprochener Rahmenbedingungen. Dieses Ausbildungskonzept berücksichtigt die Ausgangssituationen der Bildungssysteme in den 3 Ländern an der Schnittstelle von der Grundschule zur Sekundarstufe.

 

Die im Rahmen des Schwesternprojekts „Drei Hände – Tri Roke – Tre Mani“ erarbeitete grenzüberschreitende Kindergarten- und Grundschulausbildung basiert – nicht zuletzt aufgrund des noch geringen Alters der Kinder - vorwiegend auf nationalen Klassen mit Austausch von muttersprachlichen PädagogInnen für CLIL-Unterricht in der jeweiligen Heimatschule. Die Kinder aus den 3 Ländern arbeiten im Unterricht nicht zusammen treffen sich aber ein- bis zweimal jährlich bei gemeinsamen Festen,.

 

Das Sekundarstufenmodell sieht - ausgehend von diesem Status quo - die Etablierung einer Alpen-Adria-Klasse vor, die in einem kontinuierlichen Prozess - beginnend mit der 6. Schulstufe - die SchülerInnenzusammenarbeit altersadäquat in länderübergreifenden Lerngruppen intensiviert. Im Fokus steht dabei die Bildung von trilateralen Lerngruppen, die ab der 6. Schulstufe durch Vernetzung von nationalen Klassen der 3 Länder formiert werden und die bis zur 8. Schulstufe in Form von Projekten kooperieren, die in gemeinsamen Projekttagen aber auch Projektwochen grenzüberschreitend organisiert werden.

 

Dieser eher virtuelle Charakter einer Alpen-Adria-Klasse soll in weiterer Folge in der Sekundarstufe 2, also ab der 9. Schulstufe, durch längere SchülerInnenmobilitäten mit bis zu einem Austauschjahr in jedem der 2 Nachbarländer in einer echten Alpen-Adria-Klasse münden.

 

Den Abschluss der Sekundarstufenausbildung bildet schließlich eine internationale Reifeprüfung, ebenso werden aber auch die jeweiligen nationalen Anforderungen erfüllt.

 

Abbildung 1: Alpen-Adria-Klasse

 

 

Sekundarstufe 1:

Im Hinblick auf die Schulstufen 5.-8. (Sekundarstufe 1) sieht das von den Lehrkräften und Schulleitungen der im Projekt beteiligten italienischen, österreichischen und slowenischen Partnerschulen erarbeitete Schulentwicklungskonzept unter Berücksichtigung der im Vorkapitel beschriebenen Unterrichtsparadigmen und didaktischen Prinzipien für die Alpen-Adria-Klasse in der ersten Ausbaustufe zusätzlich zum jeweiligen nationalen Rahmen 3 zentrale, typbildende Säulen vor:

 

  • Durchführung von trilateralen Unterrichtsprojekten auf Fachebene

  • Zusätzlicher Unterrichtsgegenstand „Alpe-Adria“

  • Etablierung von „sanfter“ Reformpädagogik in Form freier, selbstständiger Lernphasen im Ausmaß von zumindest 3 Stunden pro Woche

Das Konzept sieht eine enge Verzahnung der obigen Säulen vor, insbesondere zur Ermöglichung von CLIL-Unterricht2 in den 3 vereinbarten Fachbereichen „Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik (MINT)“, „Geisteswissenschaften und Sport“ sowie „Kunst“..

 

Vor allem das zusätzliche 4-Wochenstunden-Fach „Alpen-Adria“ hat das Ziel den Aufbau von Sprachkompetenz in den jeweiligen 2 Nachbarsprachen zu ermöglichen. Dieses Fach soll weiters das CLIL-Fachlernen und somit eine Verbindung zwischen Fach- und Sprachenlernen unterstützen und deckt somit den 4. Fachbereich „Sprachen“ ab.

 

Die trilateralen Unterrichtsprojekte auf Fachebene sind die Orte für die direkte Arbeit mit und in trilateralen Lerngruppen. Diese Gruppen formieren sich in der 5. Schulstufe mit je 1-3 SchülerInnen aus Italien, Österreich und Slowenien und arbeiten über einen längeren Zeitraum zusammen. Digitale Kommunikationstechnologien unterstützen die Gruppenbildungen und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Etablierung der – zunächst virtuellen – Alpen-Adria-Klasse.

In der 6.-8. Schulstufe werden schließlich Grundbildungsthemen aus den zuvor erwähnten 4 Fachbereichen in Form eines innovativen, kompetenzorientierten Unterrichts mit CLIL bearbeitet, die in der jeweiligen Schulstufe in allen 3 Ländern Teil des Lehrplanes sind. Pro Schuljahr werden insgesamt bis zu 6 Projekttage in den 3 nichtsprachlichen Fachbereichen durchgeführt. Damit ergibt sich aufgrund des CLIL-Fachlernens ein großer Mehrwert und es werden zudem Doppelgleisigkeiten vermieden.

Weiters ist geplant die Projekttage in der 7. und 8. Schulstufe zu 1-2 Projektwochen zu erweitern. Damit wird sukzessive die SchülerInnenmobilität in die Nachbarkulturen erhöht und auf die Auslangsaufenthalte in der Sekundarstufe 2 vorbereitet.

Betreut werden die Unterrichtsprojekte und Projektwochen durch trilaterale Lehrkräfteteams bestehend aus den Fachlehrkräften und den Lehrkräften des Alpe-Adria-Gegenstandes. Diese Lehrkräfte planen und setzen den jeweiligen CLIL- Unterricht um. Gemeinsame Reflexion ist zudem fixer Bestandteil für Verbesserungen und Auslotung der Erreichung der gesteckten Ausbildungsziele. Entsprechendes Coaching ist als Unterstützung der Lehrkräfteteams unbedingt notwendig und vorzusehen.

Wie die Erfahrungen aus den bisherigen internationalen Kooperationen und den Pilotprojekten zeigen, ist für einen möglichst optimalen Outcome bei trilateralem Sprach-Fachlernen in grenzüberschreitenden Bildungskooperationen eine homogene Zusammenarbeit von einem über ein Jahr hinaus dauernden längeren Zeitraum sowohl für SchülerInnen als auch für die Lehrkräfteteams unbedingt erforderlich. Das Alpen-Adria-Klassenkonzept sieht daher einen Kooperationszeitraum in der gesamten Sekundarstufe 1 bis zur 8. Schulstufe vor.

 

Ein kompetenzbasierter trilateraler Projektunterricht in der Alpen-Adria-Klasse in den 3 Fachbereichen MINT, GEWI+SPORT und KUNST und die Berücksichtigung der SPRACHEN auf CLIL-Basis mit gemeinsamer Unterrichtsplanung und Durchführung bilden gemeinsam mit „sanfter“ Reformpädagogik durch Arbeit im Wochenplan ausgehend von den Hauptgegenständen (der Muttersprache, Englisch und Mathematik) die innovativen Fundamente . Idealerweise bringen sich weitere interessierte Fächer in die freie Lernphase ein. Ziel ist ein möglichst nachhaltiges selbstständiges Lernen vor Ort und die Vermeidung von Hausübungen.

 

Entsprechend der Notwendigkeit zur Anschlussfähigkeit des Alpen-Adria-Klassenkonzepts am Status quo der jeweiligen nationalen Bildungssysteme kann dieser Ansatz der Ausbaustufe 1 unter Beibehaltung der jeweiligen nationalen Ausbildung gemäß den Stundentafeln (mit Englisch) implementiert werden. Auch der Erhalt einer allfälligen Zweigdurchlässigkeit zwischen unterschiedlichen Bildungsangeboten ist weitestgehend möglich.

 

 

Sekundarstufe 2:

Wie bereits erwähnt ist in der Sekundarstufe 2 ein Bildungsaufenthalt bis zu einem Jahr in einer Alpen-Adria-Klasse in einer der mitwirkenden Partnerschulen in Österreich, Italien und Slowenien vorgesehen. Die Ausbildungssprache ist die jeweilige Unterrichtssprache des Gastlandes. Der Auslandsaufenthalt soll über Unterbringung in einer Gastfamilie oder Internat ermöglicht werden. Aufgrund der geografischen Nähe könnte auch fallweise gependelt werden, was aber seitens des Teams nicht als Idealfall angesehen wird. Vor allem für den Erwerb von Kulturraumkompetenzen ist der Verbleib in der jeweiligen Nachbarkultur über eine längeren Zeitraum von großer Bedeutung. Nähere Details diesbezüglich müssen jedoch erst erarbeitet werden.

 

 

Alpen-Adria-Klasse in der 5. und 6. Schulstufe

 

Aufbauend auf dem im Vorkapitel dargestellten allgemeinen Modell der Alpen-Adria-Klasse wurde zudem ein detailliertes Konzept für die 5. und 6. Schulstufe erarbeitet, um eine Einführung einer Alpen-Adria-Klasse in der ersten Ausbaustufe im Sinne der nachhaltigen Verankerung in der Sekundarstufe zu ermöglichen. Die Erfahrungen der Pilotprojekte wurden in diese Konzeptionsarbeit integriert. Im Folgenden werden nun die Überlegungen nach wichtigen Inhaltsbereichen gruppiert dargestellt.

 

Organisatorische Ebene

Die schulorganisatorische Gestaltung der Implementierung einer Alpen-Adria-Klasse in der 5. und 6. Schulstufe ist durch folgende wichtige Rahmenparameter aufgrund der unterschiedlichen Schulsysteme in Österreich, Italien und Slowenien geprägt. So beginnt mit der 5. Schulstufe in Österreich die Sekundarstufenausbildung in neuen Schulformen (Hauptschule, Neue Mittelschule, Gymnasium Unterstufe), während in Italien mit dieser Schulstufe die 5-jährige Grundschule endet und erst ab der 6. Schulstufe der dreijährige Mittelstufenzyklus in der Scuola secondaria di primo grado startet. Dieser Systemunterschied wirkt sich natürlich auf die Planungsarbeit aus, zumal sich in Italien erst nach der 5. Schulstufe neu zusammengesetzte SchülerInnengruppen bilden.

Slowenien hat hier mit der Osnovna Šola - einer Gesamtschule bis zur 9. Schulstufe - wieder eine andere Organisationsform. Diese wirkt sich allerdings erst an der Schnittstelle zur Sekundarstufe 2 aus, die in Italien und Österreich mit wiederum neuen Schulformen bereits ab der 9. Schulstufe beginnt. Dies muss allerdings erst bei künftigen weiterführenden Detailplanungen für die Sekundarstufe 2 näher behandelt werden.

 

Ein weitere wichtige Rahmenbedingung für den Schulentwicklungsprozess war die Vorgabe des vollständigen Erhalts der jeweiligen nationalen Ausbildungen in nationalen Klassen und die Berücksichtigung der Alpen-Adria-Bildung über die in allen 3 Bildungssystemen – wenn auch unterschiedlichen – autonomen Möglichkeiten. Eine möglichst optimale Verbindung des Alpen-Adria-Klassenkonzepts mit dem jeweiligen nationalen Regelunterricht ist zur Erhöhung der Wirksamkeit dabei von großer Bedeutung.

 

Im Hinblick auf die Implementierung der Schulorganisation eines Alpen-Adria-Klassenkonzepts in der 5. und 6. Schulstufe bedeutet dies, dass zunächst in jedem Land nationale Klassen mit den an der Alpen-Adria-Ausbildung interessierten SchülerInnen gebildet werden, die gemeinsam eine „virtuelle“ Alpen-Adria-Klasse im trilateralen Verbund bilden.

 

Unter Berücksichtigung dieser wichtigen Rahmenbedingungen wurden schließlich im Schulentwicklungsprozess für die schulorganisatorische Umsetzung die bereits bekannten Säulen der Unterrichtsprojekte, der Wochenplanarbeit sowie eines zusätzlichen Gegenstandes „Alpe-Adria“ für die 5.-8. Schulstufe einer Alpen-Adria-Klasse eingeführt.

 

Die Detailplanungen für die konkrete Schulorganisation der 5. und 6. Schulstufe bilden diese Elemente in folgendem konkreten Stundenplanrahmen ab:

 

Abbildung: Rahmenstundenplan „Alpen-Adria-Klasse“, 5. und 6. Schulstufe

 

Für die Alpen-Adria-Klassenarbeit werden die Wochenplanarbeit sowie der Alpen-Adria Gegenstand in allen nationalen Klassenstundenplänen an 1-2 Tagen gleich verplant. Damit wird rein organisatorisch die Möglichkeit der Durchführung von Projekttagen zu diesen fixen Zeitpunkten geschaffen ohne den nationalen Regelunterricht massiv zu beeinträchtigen.

 

 

Unterrichtsebene:

Wie bereits in den Vorkapiteln ausführlich dargestellt soll besonders innovativer Unterricht durch Differenzierung und Kompetenzorientierung, eine dazu adäquate Leistungsbeurteilung sowie die Verzahnung von Fach-Sprach-Lernen durch CLIL in den jeweiligen 2 Nachbarsprachen zentrale Elemente auf Unterrichtsebene darstellen. Die Stärkung von selbstständigen Lernprozessen steht zudem im Vordergrund.

 

Die Lehrinhalte richten sich nach den jeweiligen nationalen Curricula, die in den jeweiligen Ländern Anwendung finden. Im Rahmen des CLIL-Unterrichts in Form der Unterrichtsprojekte werden gemeinsame Inhalte aus den jeweiligen Lehrplänen von Fächern der Bereiche MINT, Geisteswissenschaften und Sport sowie Kunst behandelt.

 

Im Rahmen der Detailplanungsarbeiten für die 5. und 6. Schulstufe wurden in aufwändiger Kleinarbeit für die wichtigsten Fächer – Mathematik, Naturwissenschaften, Geographie, Bildnerische Erziehung, Technisches Werken, Musik, Sport und Englisch - obiger Fachbereiche Lehrplanvergleiche zwischen Italien und Österreich durchgeführt. Dabei wurden schließlich als besonders wichtige Arbeitsgrundlage die in diesen Lehrplänen enthaltenen Gemeinsamkeiten extrahiert und dokumentiert (siehe Anhang). Der slowenische Teil konnte leider aufgrund fehlender Ressourcen noch nicht abgedeckt werden.

 

Basierend auf diesen inhaltlichen Gemeinsamkeiten in den Lehrplänen werden im Rahmen einer gemeinsamen trilateralen Planung durch die Lehrkräfte im Vorfeld die Projektinhalte für den CLIL-Unterricht für das ganze Schuljahr fixiert.

 

Aufgrund der Erfahrungen aus den Pilotprojekten – insbesondere des Pilotprojekts „Hallo Nachbar, Ciao vicino, Zdravo sosed“ - und unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen wurde vereinbart, den inhaltlichen Fokus in der 5. Schulstufe der Alpen-Adria-Klasse vorwiegend auf das gegenseitige Kennenlernen, der Organisation einer funktionsfähigen digitalen Kommunikation (Lernplattform, Mail, Smartphone) und der schrittweisen, spielerischen Bildung von trilateralen Arbeitsgruppen zu legen. Dieser Prozess der Formierung von homogenen Arbeitsgruppen stellt wie gesagt eine wichtige Voraussetzung für grenzüberschreitende Bildungskooperation dar.

 

In der 6. Schulstufe liegt dann der Fokus des CLIL-Unterrichts auf ausgewählten Kapiteln der Lehrpläne, wobei die Interessenslagen der SchülerInnen und Lehrkräfte auf jeden Fall Berücksichtigung finden sollen.

 

 

Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung

Der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung kommt in der Alpen-Adria-Klasse aufgrund der neuartigen interkulturellen Bildungszusammenarbeit ein besonders hoher Stellenwert zu. So ist die Etablierung einer passenden Evaluation zur Überprüfung der Zielerreichung fixes Element, insbesondere die trilaterale Zusammenarbeit betreffend. Darüber hinaus ist es aber auch notwendig, die Kooperation durch entsprechendes Coaching – insbesondere auf Lehrkräfteebene – zu unterstützen. Vor allem die Supervision interkultureller Arbeit und der jeweiligen Prozesse ist in diesem Zusammenhang zentral und soll auf jeden Fall – auch aufgrund der Projekterfahrungen - durchgeführt werden.

 

Weiters ist der Transfer von bestehendem Know-How im Sinne des Einbringens wissenschaftlicher Expertise besonders wichtig. Das Einsetzen einer wissenschaftlichen Leitung wird seitens der Projektegruppe als notwendige Voraussetzung für eine möglichst gute Qualitätsentwicklung angesehen.

 

 

Steuerung

Zum Zweck der möglichst optimalen Steuerung der Kooperation in der Alpen-Adria-Klasse ist die Etablierung von strategischen Steuergruppen unbedingt erforderlich. Diese setzen sich idealerweise aus den Schulverantwortlichen und der wissenschaftlichen Leitung zusammen und können nach Bedarf um VertreterInnen der jeweiligen zuständigen Bildungsbehörde erweitert werden.

 

 

Ressourcenebene

Im Sinne der nachhaltigen Verankerung der Alpen-Adria-Klasse wurden auch Ressourcenplanungen angestellt. Diese sind für jedes der drei Länder aufgrund der unterschiedlichen Systeme verschieden. Insgesamt kann aber gesagt werden, dass dieses Modell in der 5. und 6. Schulstufe in der 1. Ausbaustufe relativ kostengünstig realisiert werden kann.

 

 

Ausblick – nachhaltige Verankerung

 

Das zuvor dargestellte Konzept wurde in einem mehrjährigen Aushandlungsprozess zwischen den beteiligten Partnerinstitutionen erarbeitet und kann – nach Klärung von Ressourcen- und Implementierungsfragen - mit Schulen aus Kärnten, Friaul-Julisch Venetien und Slowenien umgesetzt und weiterentwickelt werden. Zum Projektende gab es jedenfalls intensive Bemühungen zur Implementierung dieser Klasse im Jahr 2014.

 

 

 

Anhänge:

  • Visionspapier

  • Lehrplanvergleiche

    • Mathematik

    • Naturwissenschaften

    • Geographie

    • Bildnerische Erziehung

    • Technisches Werken

    • Musik

    • Sport

    • Englisch

 

1 COESI = Cooperazione Educativa tra Slovenia e Italia

 

2 CLIL = Content and Language Integrated Learning

 

 

ESCO – Educare senza confini / Bildung ohne Grenzen

 

Gegenstand / Materia / SLO: Kunst/arte

 

 

Educazione all’immagine 1. und 2.  Gymnasium Austria

Bildnerische Erziehung Gymnasium 1. und 2. Klasse

Arte e immagine 4-5 elementare Italia

Kunst und Bild 4-5 elementare

Attraverso la risoluzione di compiti sulle forme gli studenti dovrebbero trovare rappresentazioni visive di fatti, idee e concetti e imparare ad imparare a esprimere con mezzi pittorici i loro pensieri, sentimenti, fantasie e utopie

 

Esprimersi e comunicare

–  Elaborare creativamente produzioni personali e autentiche per esprimere  sensazioni ed emozioni;

rappresentare e comunicare la realtà percepita; 

 

Durch das eigenständige Lösen von Gestaltungsaufgaben sollen die Schülerinnen und Schüler visuelle Darstellungsformen für Sachverhalte, Ideen und Konzepte finden und ihren Gedanken, Gefühlen, Fantasien und Utopien mit bildnerischen Mitteln Ausdruck verleihen lernen.

 

 

 

 

Educazione all’immagine 1. und 2.  Gymnasium Austria

Bildnerische Erziehung Gymnasium 1. und 2. Klasse

Arte e immagine 4-5 elementare Italia

Kunst und Bild 4-5 elementare

Attraverso la riflessione sul proprio lavoro di progettazione, e trattando con opere d'arte, con i media visivi, con problemi di progettazione ambientale e l'estetica della vita quotidiana dovrebbero essere acquisiti dei primi concetti sulla struttura e la funzione delle forme visive.

 

–  Guardare e osservare con consapevolezza un’immagine e gli oggetti presenti nell’ambiente descrivendo gli elementi formali, utilizzando le regole della percezione visiva e l’orientamento nello spazio. 

 

Comprendere e apprezzare le opere d’arte

–  Individuare in un’opera d’arte, sia antica che moderna, gli elementi essenziali della forma, del linguaggio, della tecnica e dello stile dell’artista per comprenderne il messaggio e la funzione.

–  Familiarizzare con alcune forme di arte e di produzione artigianale appartenenti alla propria e ad altre culture.

 

Durch die Reflexion der eigenen Gestaltungsleistungen und durch die Auseinandersetzung mit Werken der bildenden Kunst, mit visuellen Medien, mit Themen der Umweltgestaltung und Alltagsästhetik sollen erste Einblicke in Struktur und Funktion visueller Gestaltung gewonnen werden.

 

 

 

 

Educazione all’immagine 1. und 2.  Gymnasium Austria

Bildnerische Erziehung Gymnasium 1. und 2. Klasse

Arte e immagine 4-5 elementare Italia

Kunst und Bild 4-5 elementare

1.             saper trasmettere linguisticamente percezioni visive;

2.             Prime esperienze nel trattare con i nuovi mezzi di acquisizione dell'immagine;

3.             Conoscere opere d'arte figurativa - se possibile in contesto con la propria attività creativa;

Imparare a percepire situazioni di progettazione ambientale in ambiente personale, formulare le proprie richieste e rappresentare visivamente.

Osservare e leggere le immagini

–  Guardare e osservare con consapevolezza un’immagine e gli oggetti presenti nell’ambiente descrivendo gli elementi formali, utilizzando le regole della percezione visiva e l’orientamento nello spazio. 

–  Riconoscere in un testo iconico-visivo gli elementi grammaticali e tecnici del linguaggio visivo (li-

nee, colori, forme, volume, spazio) individuando il loro significato espressivo.

 

1.               visuelle Wahrnehmungen sprachlich mitteilen können;

2.               erste Erfahrungen im Umgang mit neuen Bildmedien erwerben;

3.               Werke der bildenden Kunst kennen lernen - nach Möglichkeit im Zusammenhang mit der eigenen bildnerischen Tätigkeit;

Situationen der Umweltgestaltung im persönlichen Umfeld wahrnehmen, eigene Ansprüche formulieren und visuell darstellen lernen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ESCO – Educare senza confini / Bildung ohne Grenzen

 

Gegenstand / Materia / SLO: Geographie /geografia

 

 

Geografia ed economia 1. e 2. Gymnasium Austria

Geographie und Wirtschaftskunde Gymnasium 1. und 2. Klasse

Geografia 4-5 elementare Italia

Geographie 4-5 elementare

Come le persone vivono in diverse parti del mondo e amministrano l’economia:

  1. Riconoscere che le persone adeguano i loro stili di vita e abitudini di consumo a seconda delle condizioni regionali e culturali e che il modo di vita che è in fase di cambiamento.

  2. Riconoscere come semplici forme economiche vengano influenzate dalle condizioni naturali e sociali, e comprendere che le persone utilizzano diverse tecnologie e metodi di produzione in evoluzione.

Riconoscere come la gente affronta i pericoli naturali.

Regione e sistema territoriale

Acquisire il concetto di regione geografica (fisica, climatica, storico-culturale, amministrativa) e utilizzarlo a partire dal contesto italiano.

Individuare problemi relativi alla tutela e valorizzazione del patrimonio naturale e culturale, proponendo soluzioni idonee nel proprio contesto di vita.

Wie Menschen in unterschiedlichen Gebieten der Erde leben und wirtschaften:

  1. Erkennen, dass sich Menschen in ihren Lebens- und Konsumgewohnheiten auf regionale und kulturelle Voraussetzungen einstellen und dass die Lebensweise einem Wandel unterliegt.

  2. Erkennen, wie einfache Wirtschaftsformen von Natur- und Gesellschaftsbedingungen beeinflusst werden, und erfassen, dass Menschen unterschiedliche, sich verändernde Techniken und Produktionsweisen anwenden.

Erkennen, wie Menschen mit Naturgefahren umgehen.

 

 

 

 

 

Geografia ed economia 1. e 2. Gymnasium Austria

Geographie und Wirtschaftskunde Gymnasium 1. und 2. Klasse

Geografia 4-5 elementare Italia

Geographie 4-5 elementare

Uno sguardo alla Terra:

Acquisire informazioni di base sulla terra con globo, mappe, atlanti e immagini.

Orientamento

Orientarsi utilizzando la bussola e i punti cardinali anche in relazione al Sole.

Estendere le proprie carte mentali al territorio italiano, all’Europa e ai diversi continenti, attraverso gli strumenti dell’osservazione indiretta (filmati e fotografie, documenti cartografici, immagini da telerilevamento, elaborazioni digitali, ecc.).

Paesaggio

Conoscere gli elementi che caratterizzano i principali paesaggi italiani, europei e mondiali, individuando le analogie e le differenze (anche in relazione ai quadri socio-storici del passato) e gli elementi di particolare valore ambientale e culturale da tutelare e valorizzare.

Linguaggio della geo-graficità

Analizzare i principali caratteri fisici del territorio, fatti e fenomeni locali e globali, interpretando carte geografiche di diversa scala, carte tematiche, grafici, elaborazioni digitali, repertori statistici relativi a indicatori socio-demografici ed economici.

Localizzare sulla carta geografica dell’Italia le regioni fisiche, storiche e amministrative; localizzare sul planisfero e sul globo la posizione dell’Italia in Europa e nel mondo.

Localizza le regioni fisiche principali e i grandi caratteri dei diversi continenti e degli oceani.

 

Ein Blick auf die Erde:

Erwerben grundlegender Informationen über die Erde mit Globus, Karten, Atlas und Bildern.

 

 

 

ESCO – Educare senza confini / Bildung ohne Grenzen

 

 

Gegenstand / Materia / SLO: Englisch/inglese

 

 

Lingua straniera: inglese 1. Gymnasium

Lebende Fremdsprache: Englisch

Lingua straniera: inglese 4-5 elementare

Lebende Fremdsprache: Englisch 4-5 elementare

Dopo il primo anno di apprendimento (1° classe) della prima lingua straniera viva:

ascolto, lettura, interazione orale, produzione orale, produzione scritta: competenza livello A1

Traguardi per lo sviluppo delle competenze al termine della scuola primaria per la lingua inglese

(I traguardi sono riconducibili al Livello A1 del Quadro Comune Europeo di Riferimento per le lingue del Consiglio d’Europa)

Nach dem 1. Lernjahr (1. Klasse) der ersten lebenden Fremdsprache:

Hören, Lesen, An Gesprächen teilnehmen, Zusammenhängendes Sprechen, Schreiben:Kompetenzniveau A1

 

 

 

 

 

Lingua straniera: inglese 1. Gymnasium

Lebende Fremdsprache: Englisch

Lingua straniera: inglese 4-5 elementare

Lebende Fremdsprache: Englisch 4-5 elementare

Ascolto: gli studenti sono in grado di capire parole che sono familiari ed espressioni molto

semplici riferite a loro stessi, alla famiglia e al loro ambiente, purché le

persone parlino lentamente e chiaramente.

Ascolto (comprensione orale)

Comprendere brevi dialoghi, istruzioni, espressioni e frasi di uso quotidiano se pronunciate chiaramente e identificare il tema generale di un discorso in cui si parla di argomenti conosciuti.

Comprendere brevi testi multimediali identificandone parole chiave e il senso generale.

Hören: Die Schülerinnen und Schüler können vertraute Wörter und ganz einfache Sätze verstehen, die sich auf sie selbst, ihre Familie oder auf konkrete Dinge um sie herum beziehen, vorausgesetzt es wird langsam und deutlich gesprochen.

 

 

 

 

Lingua straniera: inglese 1. Gymnasium

Lebende Fremdsprache: Englisch

Lingua straniera: inglese 4-5 elementare

Lebende Fremdsprache: Englisch 4-5 elementare

Lettura: gli studenti sono in grado di capire i nomi e le parole che sono familiari e frasi molto semplici, per es. quelle di annunci, cartelloni, cataloghi.

Lettura (comprensione scritta)

Leggere e comprendere brevi e semplici testi, accompagnati preferibilmente da supporti visivi, cogliendo il loro significato globale e identificando parole e frasi familiari.

Lesen: Die Schülerinnen und Schüler können einzelne vertraute Namen, Wörter und ganz einfache Sätze verstehen, z.B. auf Schildern, Plakaten oder in Katalogen.

 

 

 

 

Lingua straniera: inglese 1. Gymnasium

Lebende Fremdsprache: Englisch

Lingua straniera: inglese 4-5 elementare

Lebende Fremdsprache: Englisch 4-5 elementare

Interazione orale: gli studenti sono in grado di interagire in modo semplice se l’interlocutore è disposto a ripetere o a riformulare più lentamente certe cose e aiuta a formulare ciò che

cercano di dire. Sono in grado di porre e a rispondere a domande semplici su argomenti molto familiari o che riguardano bisogni

immediati.

 

Produzione orale: gli studenti sono in grado di usare espressioni e frasi semplici per descrivere il luogo dove abitano e la gente che conoscono.

Parlato (produzione e interazione orale)

Descrivere persone, luoghi e oggetti familiari utilizzando parole e frasi già incontrate ascoltando e/o leggendo.

Riferire semplici informazioni afferenti alla sfera personale, integrando il significato di ciò che si dice con mimica e gesti.

Interagire in modo comprensibile con un compagno o un adulto con cui si ha familiarità, utilizzando

espressioni e frasi adatte alla situazione.

An Gesprächen teilnehmen:Die Schülerinnen und Schüler können sich auf einfache Art verständigen, wenn ihre Gesprächspartner bereit sind, etwas langsamer zu wiederholen oder anders zu sagen, und ihnen dabei hilft zu formulieren, was sie zu sagen versuchen. Sie können einfache Fragen stellen und beantworten, sofern es sich um unmittelbar notwendige Dinge und um sehr vertraute Themen handelt.

 

Zusammenhängendes Sprechen: Die Schülerinnen und Schüler können einfache Wendungen und Sätze gebrauchen, um Leute, die sie kennen, zu beschreiben und um zu beschreiben, wo sie wohnen.

 

 

 

 

Lingua straniera: inglese 1. Gymnasium

Lebende Fremdsprache: Englisch

Lingua straniera: inglese 4-5 elementare

Lebende Fremdsprache: Englisch 4-5 elementare

Produzione scritta: gli studenti sono in grado di scrivere una breve e semplice cartolina, per es. per mandare i saluti dalle vacanze. Sono in grado di compilare moduli con dati personali scrivendo per es. il nome, la nazionalità e l’indirizzo

sulla scheda di registrazione di un albergo

Scrittura (produzione scritta)

Scrivere in forma comprensibile messaggi semplici e brevi per presentarsi, per fare gli auguri, per ringraziare o invitare qualcuno, per chiedere o dare notizie, ecc.

Schreiben: Die Schülerinnen und Schüler können eine kurze einfache Postkarte schreiben, z.B.

Feriengrüße. Sie können auf Formularen, z.B. in Hotels, Namen, Adresse, Nationalität usw. eintragen.

 

 

 

 

ESCO – Educare senza confini / Bildung ohne Grenzen

 

 

Gegenstand / Materia / SLO: Matematica Mathematik

 

 

Matematica 1. Gymnasium Austria

Mathematik 1. Gymnasium

Matematica 4-5 elementare Italia

Mathematik 4-5 elementare

1.1 numeri e misure

calcolo con le misure e le conversioni per l'elaborazione di compiti tecnici e calcoli geometrici ricorrendo a multipli e divisori nel contesto dei numeri naturali

 

 

avere familiarità con la rappresentazione in notazione decimale e frazionaria,

 

saper utilizzare i numeri razionali positivi per eseguire calcoli con risultati facilmente valutabili e per risolvere i problemi in situazioni concrete

 

 

Numeri

 

  • Eseguire la divisione con resto fra numeri naturali;

  • individuare multipli e divisori di un numero.

 

 

 

Operare con le frazioni e riconoscere frazioni equivalenti.

 

 

Utilizzare numeri decimali, frazioni e percentuali per descrivere situazioni quotidiane.

 

  • Rechnen mit Maßen und Umwandlungen zur Bearbeitung von Sachaufgaben und geometrischen Berechnungen,

  • anhand von Teilern und Vielfachen Einblicke in Zusammenhänge zwischen natürlichen Zahlen gewinnen;

 

Zahlen

  • Division mit Rest zwischen natürlichen Zahlen führen;

  • Teiler und Vielfache einer Zahl finden.

 

 

 

 

Matematica 1. Gymnasium Austria

Mathematik 1. Gymnasium

Matematica 4-5 elementare Italia

Mathematik 4-5 elementare

1.3 lavorare con figure e corpi

 

  1. essere in grado di identificare e descrivere le basi degli oggetti dell´ambiente attraverso l'idealizzazione e l´astrazione delle forme geometriche e dei corpi e le loro proprietà,

  2. avere un’idea dei concetti geometrici sulla base delle conoscenze apprese nella scuola elementare

  3. fare schizzi di rettangoli, cerchi, poligoni

  4. essere in grado di utilizzare gli strumenti di disegno per costruire rettangoli, cerchi e proiezioni

  5. essere in grado di determinare le lunghezze e farne disegni in scala

 

 

 

  1. calcolare circonferenza e area di rettangoli (e le figure semplici composti de questi),

 

 

Spazio e figure

  1. Descrivere, denominare e classificare figure geometriche, identificando elementi significativi e simmetrie, anche al fine di farle riprodurre da altri.

  2. Riprodurre una figura in base a una descrizione, utilizzando gli strumenti opportuni (carta a quadretti, riga e compasso, squadre, software di geometria).

  3. Utilizzare il piano cartesiano per localizzare punti.

  4. Riprodurre in scala una figura assegnata (utilizzando, ad esempio, la carta a quadretti).

  5. Costruire e utilizzare modelli materiali nello spazio e nel piano come supporto a una prima capacità di visualizzazione.

  6. Riconoscere figure ruotate, traslate e riflesse.

 

 

  1. Determinare il perimetro di una figura utilizzando le più comuni formule o altri procedimenti.

Determinare l’area di rettangoli e triangoli e di altre figure per scomposizione o utilizzando le più comuni formule.

  1. ausgehend von Objekten der Umwelt durch Idealisierung und Abstraktion geometrische Figuren und Körper sowie ihre Eigenschaften erkennen und beschreiben können,

  2. aufbauend auf die Grundschule Kenntnisse über grundlegende geometrische Begriffe gewinnen,

  3. Skizzen von Rechtecken, Kreisen, Kreisteilen, Quadern und ihren Netzen anfertigen können,

  4. Zeichengeräte zum Konstruieren von Rechtecken, Kreisen und Schrägrissen gebrauchen können,

  5. Maßstabszeichnungen anfertigen und Längen daraus ermitteln können;

  6. Umfangs- und Flächenberechnungen an Rechtecken (und einfachen daraus zusammengesetzten Figuren)

 

  1. Geometrische Figuren beschreiben, benennen und klassifizieren, charakteristische Eigenschaften sowie Symmetrie identifizieren

  2. eine Figur auf Grund einer Beschreibung mit den entsprechenden Instrumenten (kariertes Papier, Lineal und Zirkel, Winkelmaß, Geometrie-Software) zeichnen.

  3. Kartesisches Koordinatensystem verwenden, um Punkte zu lokalisieren.

  4. der Bau und die Verwendung materieller Modelle im Raum und in der Ebene dienen als Visualisierungshilfe.

  5. gedrehte, übertragene und gespiegelte Figuren erkennen

  6. maßstabsgetreu eine Figur (zum Beispiel unter Verwendung von kariertem Papier) reproduzieren.

  7. den Umfang einer Figur mit den gängigsten Formeln oder anderen Verfahren bestimmen

  8. - Die Fläche der Rechtecke und Dreiecke und andere Formen durch Unterteilung oder durch Verwendung der gebräuchlichsten Formeln bestimmen.

 

 

 

 

ESCO – Educare senza confini / Bildung ohne Grenzen

 

 

Gegenstand / Materia / SLO: Musikerziehung /Musica

 

 

Educazione musicale 1. Gymnasium Austria

Musikerziehung 1. Gymnasium

Musica 4-5 elementare

Musik 4-5 elementare Italien

Impostazione:

impostazione testuale, esecutiva e creativa verso la musica;

gioco creativo con i ritmi, i toni e suoni;

utilizzo di mezzi di comunicazione e delle nuove tecnologie.

Utilizzare voce, strumenti e nuove tecnologie sonore in modo creativo e consapevole, ampliando con gradualità le proprie capacità di invenzione e improvvisazione sonoro-musicale.

 

Riconoscere gli usi, le funzioni e i contesti della musica e dei suoni nella realtà multimediale (cinema, televisione, computer).

Gestalten:

  1. Textliches, darstellendes und bildnerisches Gestalten zur Musik;

  2. kreatives Spiel mit Rhythmen, Tönen und Klängen;

Nutzung von Medien und neuen Technologien.

Gesang, Instrument und Sound-Technologie auf kreative und bewusste Art und Weise verwenden, allmählich die eigenen erfinderischen und improvisatorischen Fähigkeiten im Zusammenhang mit der Klangweite erweitern.

 

Anwendungen, Funktionen und Zusammenhänge von Musik und Klängen in der multimedialen Realität (Film, Fernsehen, Computer) erkennen.

 

 

 

Educazione musicale 1. Gymnasium Austria

Musikerziehung 1. Gymnasium

Musica 4-5 elementare

Musik 4-5 elementare Italien

Musica vocale:

Formazione vocale e sintesi vocale in gruppi e in coro (il rilassamento, la postura, la respirazione, l’imboccatura,l’ articolazione);

 

Eseguire collettivamente e individualmente brani vocali/strumentali anche polifonici, curando

l’intonazione, l’espressività e l’interpretazione.

Vokales Musizieren:

  1. Stimmbildung und Sprecherziehung in Gruppen und chorisch (Lockerung, Haltung, Atmung, Ansatz, Artikulation);

 

mehrstimmige Musikstücke aufführen mit Beachtung von Intonation, Ausdruck und Interpretation.

 

 

 

Educazione musicale 1. Gymnasium Austria

Musikerziehung 1. Gymnasium

Musica 4-5 elementare

Musik 4-5 elementare Italien

Ascolto:

conoscere, descrivere e valutare l'ambiente acustico;

sviluppo di riferimenti emotivi, ma anche cognitivi alla musica attraverso l’ascolto di esempi selezionati di varie epoche, stili, aree funzionali e culture e la musica vocale e strumentale

Valutare aspetti funzionali ed estetici in brani musicali di vario genere e stile, in relazione al riconoscimento di culture, di tempi e luoghi diversi.

 

Riconoscere e classificare gli elementi costitutivi basilari del linguaggio musicale all’interno di brani di vario genere e provenienza.

Hören:

  1. Erfahren, Beschreiben und Bewerten der akustischen Umwelt;

Entwicklung von emotionalen, aber auch kognitiven Bezügen zur Musik durch Hören ausgewählter Beispiele aus verschiedenen Epochen, Stilen, Funktionsbereichen und Kulturkreisen und beim vokalen und instrumentalen Musizieren.

Auswertung funktionaler und ästhetischer Aspekte in Musikstücken verschiedener Genres und Stilrichtungen, besser: unter Rücksichtnahme verschiedener Kulturen, Epochen und Orte.

Die Grundelemente der Sprache der Musik in Stücken verschiedener Arten und Herkunft erkennen und klassifizieren.

 

 

ESCO – Educare senza confini / Bildung ohne Grenzen

 

 

Gegenstand / Materia / SLO: Biologie Und Umweltkunde/scienze

 

 

Biologia e Scienze Ambientali 1. Gymnasium Austria

Biologie Und Umweltkunde 1. Gymnasium

scienze 4-5 elementare

scienze 4-5 elementare Italien

uomo e salute

- Movimento: Principi di circolazione, gli organi coinvolti, il movimento - Salute - Benessere.

 

- Sessualità: Prendendo in considerazione gli interessi degli allievi sono da trattare i seguenti argomenti: la costruzione e la funzione del sistema riproduttivo, ciclo mestruale, concepimento, la gravidanza e la nascita, lo sviluppo fisico, psicologico e il benessere in adolescenza, educazione sessuale / profilassi.

 

L’uomo i viventi e l’ambiente

Avere cura della propria salute anche dal punto di vista alimentare e motorio. Acquisire le prime informazioni sulla riproduzione e la sessualità.

 

Mensch und Gesundheit:

Bewegung: Grundlagen der Bewegung, daran beteiligte Organe, Bewegung - Gesundheit - Wohlbefinden.

 

Sexualität: Unter Einbeziehung der Interessen der Schülerinnen und Schüler sind folgende Themen zu behandeln: Bau und Funktion der Geschlechtsorgane, Menstruation, Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt, körperliche, psychische Entwicklung und Befindlichkeit in der Pubertät, Aufklärung über sexuellen Missbrauch/Prophylaxe.

Der Mensch, die Lebenden und die Umwelt

Auf die eigene Gesundheit in Hinblick auf Ernährung und Bewegung achten. Erste Informationen über Fortpflanzung und Sexualität gewinnen besser erhalten.

 

 

 

Biologia e Scienze Ambientali 1. Gymnasium Austria

Biologie Und Umweltkunde 1. Gymnasium

scienze 4-5 elementare

scienze 4-5 elementare Italien

Animali e Piante

Elaborare su esempi di locali rappresentanti selezionati del regno animale e vegetale e la struttura e la funzione così come i collegamenti tra costruzione, stile di vita e l'ambiente dove deve essere ottenuta una base per una comprensione adeguata all’ età sulle relazioni di parentela.

 

Dare rilievo a vertebrati e piante da fiore. Nella scelta dare importanza a quegli organismi che sono significativi per l'ecosistema foresta o costituiscono la gamma esperienza degli studenti. Inoltre, gli animali domestici sono da prendere in considerazione.

Elaborare i primi elementi di classificazione animale e vegetale sulla base di osservazioni personali.

 

Proseguire l’osservazione e l’interpretazione delle trasformazioni ambientali, ivi comprese quelle globali, in particolare quelle conseguenti all’azione modificatrice dell’uomo

Tiere und Pflanzen:

An Beispielen ausgewählter einheimischer Vertreter aus dem Tier- und Pflanzenreich sind Bau und Funktion sowie Zusammenhänge zwischen Bau, Lebensweise und Umwelt zu erarbeiten, wodurch eine Basis für altersgemäßes Verständnis verwandtschaftlicher Beziehungen gelegt werden soll.

Die Schwerpunkte bilden Wirbeltiere und Blütenpflanzen. Bei der Auswahl sollen jene Organismen im Vordergrund stehen, die für das Ökosystem Wald von Bedeutung sind oder den Erlebnisbereich der Schülerin oder des Schülers bilden. Weiters sind die Haustiere zu berücksichtigen.

Der Mensch, die Lebenden und die Umwelt

die Grundlagen der Klassifizierung der Tier- und Pflanzenwelt basierend auf persönlichen Beobachtungen entwickeln.

 

Beobachtungen und Interpretationen von Veränderungen der Umwelt, einschließlich globaler Veränderungen und insbesondere jener Veränderungen, die auf das Handeln von Menschen zurückzuführen sind, fortsetzen.

 

 

 

 

 

 

ESCO – Educare senza confini / Bildung ohne Grenzen

 

 

Gegenstand / Materia / SLO: Bewegung und Sport/ Educazione fisica

 

 

Sport e movimento 1. e 2. Gymnasium Austria

Bewegung und Sport Gymnasium 1. und 2. Klasse

Educazione fisica 4-5 elementare

 

  1. Costruzione di consapevolezza del proprio corpo; sviluppo della sensibilità usata per diversi scopi dell’esperienza estetica nell’espressione e nel movimento.

  2. Sviluppare la capacità di esprimere con il movimento le esperienze, gli stati d'animo e i sentimenti.

 

  1. Messa in atto della musica e del ritmo in movimento e danza.

 

  1. Esercizi ginnici di base con e senza attrezzi, e la loro messa in atto spazio-temporale come lavoro individuale e di gruppo.

 

5. Abilità semplici acrobatiche.

Il linguaggio del corpo come modalità comunicativo-espressiva

Utilizzare in forma originale e creativa modalità espressive e corporee anche attraverso forme di

drammatizzazione e danza, sapendo trasmettere nel contempo contenuti emozionali.

 

Elaborare ed eseguire semplici sequenze di movimento o semplici coreografie individuali e collettive.

Gestaltende und darstellende Bewegungshandlungen:

  1. Aufbau von Körperwahrnehmung; Entwicklung

von Sensibilität für verschiedene Sinne und von

ästhetischer Erfahrung in Ausdruck und Bewegung.

  1. Entwickeln der Fähigkeit, Erlebnisse, Stimmungen und Gefühle in Bewegung zum Ausdruck zu bringen.

  2. Umsetzen von Musik und Rhythmus in Bewegung und Tanz.

  3. Gymnastische Grundformen ohne Geräte und mit Geräten und deren räumlich-zeitliche Gestaltung als Einzel- und Gruppenarbeit.

  4. Einfache akrobatische und gauklerische

Fertigkeiten.

 

 

 

 

Sport e movimento 1. e 2. Gymnasium Austria

Bewegung und Sport Gymnasium 1. und 2. Klasse

Educazione fisica 4-5 elementare

 

Attività di movimento attraverso il gioco:

  1. sviluppare le abilità e le di9verse capacità di gioco attraverso un gioco spontaneo e creativo

in varie situazioni con oggetti con e senza attrezzature, attraverso giochi cooperativi , giochi senza perdenti e giochi con regole precise da seguire.

 

  1. Sviluppare la consapevolezza della regola come capacità di riconoscere gli accordi di gioco e le regole, e di modificare e ridisegnare a seconda della situazione.

 

Saper mettere in pratica misure tattiche.

Il gioco, lo sport, le regole e il fair play

Conoscere e applicare correttamente modalità esecutive di diverse proposte di giocosport.

 

Saper utilizzare numerosi giochi derivanti dalla tradizione popolare applicandone indicazioni e regole.

 

Partecipare attivamente alle varie forme di gioco , organizzate anche in forma di gara, collaborando con gli altri.

 

Rispettare le regole nella competizione sportiva; saper accettare la sconfitta con equilibrio, e vivere la vittoria esprimendo rispetto nei confronti dei perdenti, accettando le diversità, manifestando senso di responsabilità.

Spielerische Bewegungshandlungen:

  1. Entwickeln von Spielfähigkeit und vielseitigem

Spielkönnen durch spontanes und kreatives Spiel in verschiedenen Situationen mit Gegenständen,

mit Geräten und ohne Geräte, durch kooperative

Spiele, Spiele ohne Verlierer und durch regelgebundene Spiele.

 

  1. Entwickeln von Regelbewusstsein als Fähigkeit,

Spielvereinbarungen und Spielregeln anzuerkennen, situativ abzuändern und neu zu gestalten.

 

Taktische Maßnahmen setzen können.

 

 

 

 

Sport e movimento 1. e 2. Gymnasium Austria

Bewegung und Sport Gymnasium 1. und 2. Klasse

Educazione fisica 4-5 elementare

 

Azioni di movimento salutari di compensazione:

 

Imparare la prevenzione del rischio, il comportamento corretto in situazioni pericolose e incidenti.

Salute e benessere, prevenzione e sicurezza

Assumere comportamenti adeguati per la prevenzione degli infortuni e per la sicurezza nei vari ambienti di vita.

 

Erlernen der Gefahrenvermeidung, des richtigen Verhaltens in Gefahrensituationen und bei Unfällen.

 

 

 

 

 

 

ESCO – Educare senza confini / Bildung ohne Grenzen

 

 

Gegenstand / Materia / SLO: Technisches Werken/Tecnologia

 

 

Tecnica 1. e 2. Gymnasium Austria

Technisches Werken Gymnasium 1. und 2. Klasse

Tecnologia 4-5 elementare Italia

Technisches Werken 4-5 elementare

L’edificio fabbricato:

- Costruzione: sistema costruttivo solido, e scheletro della costruzione;

- Materiali da costruzione

Prevedere e immaginare

Pianificare la fabbricazione di un semplice oggetto elencando gli strumenti e i materiali necessari

 

Das Bauwerk:

- Konstruktionen: Massivbauweise, Skelettbauweise;

- Baumaterialien.

 

 

 

VISIONEN / VISIONI

Georg Gombos, Heimo Senger 25.10.2011

Vision aus der Sicht eines Elternteils:

 

VISIONEN / VISIONI

Georg Gombos, Heimo Senger 25.10.2011

Vision aus der Sicht eines Elternteils:

 

 

Aspekt (zentrale Aspekte fett und groß)

Beschreibung der Vision aus der Sicht eines (österreichischen) Elternteils

Fragen, Kommentare

Unterstufe

 

 

 

Wochenstunden

 

NATIVE SPEAKER AUSTAUSCH

 

 

 

 

 

FREMDSPRACHEN-UNTERRICHT

+

CLIL

 

 

Methodik-Didaktik

 

 

 

Klassengröße

 

 

 

 

Unterrichtsmaterial

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lehrkräfte

Meine Tochter / mein Sohn besucht das Gymnasium St. Martin in Villach oder das IOC „Ingeborg Bachmann“ Tarvisio, das Educandato Uccellis, Udine, Osnovna Šola Joipa Vandota Krajnska Gora bzw. das Gimnazija Jesenice. Die Schule bietet ihr/ihm eine progressiv ansteigende dreisprachige (bzw. mit Englisch viersprachige) Ausbildung an. In der Unterstufe/Sekundarstufe 1 (Schulstufen 5-8) hat er/sie Unterricht in den jeweiligen Nachbarsprachen (Deutsch, Italienisch, Slowenisch ) durch native speaker aus den Nachbarstaaten bzw. Nachbargemeinden (Jesenice, Tarvisio) im Ausmaß von je 6-12 Wochenstunden ansteigend nach Schulstufen. Ein Teil dieser Stunden ist Fremd- bzw. Zweitsprachenunterricht, ein Teil ist Sachfachunterricht (CLIL – Content and Language Integrated Learning). D.h. dass Inhalte aus den 4 Fachbereichen MINT, SPLIN, GEWISPORT, KUNST jedes Jahr projektorientiert in den jeweiligen Nachbarsprachen unterrichtet werden. Methodisch-didaktisch wird der Unterricht sehr kommunikativ und individualisiert sowie kompetenzorientiert durchgeführt: Die SchülerInnen lernen durch viel Interaktion, durch viel Selbstständigkeit, durch viel grenzüberschreitende Kommunikation von Anfang an die Sprachen zu verwenden. Da es sich um relativ kleine Klassen handelt (maximal 21 SchülerInnen), kann auf die einzelnen SchülerInnen gut eingegangen werden. Die LehrerInnen haben speziell entwickeltes, Interaktion, Kommunikation und Selbsttätigkeit fördernde Materialien entwickelt.

 

Die zuständigen Lehrkräfte aus den 3 Ländern tauschen sich regelmäßig aus, planen gemeinsam qualitätsvoll den länderübergreifenden Unterricht basierend auf einem grenzüberschreitend vereinbarten Kompetenzrahmen und betreiben in einem lernenden System grenzüberschreitende Unterrichts- und Schulentwicklung sowie Fortbildung

 

Für die gesamte Vision gilt, dass verschiedene Rahmenbedingungen geklärt werden müssen – u.a. Curriculare Vorgaben vs. Curricularen Freiheiten in den einzelnen Ländern, Bedarf an Entwicklung eigener Curricula, rechtliche Aspekte der Lehrtätigkeit im Ausland, Abgeltung oder Ausgleich für Mehrleistungen im Projekt u.a.m.

 

 

Die SprachenlehrerInnen müssen sich als FremdsprachenlehrerInnen begreifen bzw. dazu fortgebildet werden – das gilt auch für die CLIL-LehrerInnen.

Die Fortbildung in interaktiv-kommunikativer Didaktik ist ganz wesentlich. Das erfordert die Bereitschaft der LehrerInnen, sich weiter zu entwickeln.

 

Die Entwicklung von entsprechenden Lehrmaterialien muss mitgedacht werden – dafür muss es einen Ausgleich, einen Anreiz geben (es darf nicht nur Mehrarbeit sein).

BEGEGNUNGEN der SchülerInnen

In jedem Schuljahr fahren die SchülerInnen für Projekttage (zunehmend nach Schulstufe von 2 bis zu einer Woche) in jedes der Nachbarländer , besuchen dort den Unterricht und wohnen bei den einheimischen Kindern. Dabei lernen sie gemeinsam im Rahmen der Projekte aus den Fachbereichen

So gibt es etwa fächerübergreifende Projekte (z.B. Ökologie unter Einbeziehung von Biologie, Geographie, Mathematik, Chemie, Physik etc.) mit trilateralen Lerngruppen zwischen den SchülerInnen und LehrerInnen aus den drei Ländern. Eine gemeinsame Abschlusswoche beendet das Schuljahr

 

Oberstufe/S2:

 

GEMISCHTE KLASSEN

 

 

 

Abschlussjahr

In der Oberstufe werden jeweils für ein Jahr gemischte Klassen gebildet: Je maximal 7 SchülerInnen aus den 3 Ländern bilden eine Klasse. Durch dieses System ist jede SchülerIn für ein Jahr im Nachbarland A, ein Jahr im Nachbarland B und ein Jahr im eigenen Land. Das letzte Schuljahr findet wieder nach dem Muster der Unterstufe statt.

Jede/r SchülerIn verbringt den zu absolvierenden nationalen Teil in der Stammschule und die trilateralen Ausbildungen gemeinsam mit den SchülerInnen aus den Nachbarländern in der Alpen-Adria-Klasse in je einem der 3 Länder

Transkulturelles Lernen

Gruppendynamik

In all den Jahren achten die LehrerInnen bewusst darauf, dass die Kinder und Jugendlichen sich auf die Begegnung mit den Nachbarn vorbereiten, ihre gemeinsam gemachten Erfahrungen reflektieren und Kompetenzen im Umgang mit inter- und transkulturellen Situationen erwerben.

Die Fortbildung der LehrerInnen hat u.a.a. supervisorischen Charakter. Auch die LehrerInnen müssen sich vorbereiten, Erfahrungen reflektieren und Kompetenzen im Umgang miteinander und mit den SchülerInnen (auch in schwierigen Situationen)erwerben.

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